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WZ - 35 Prozent Exportanteil bei Sande Stahlguss

SANDE/JS –Bei rund 35 Prozent liegt mittlerweile der Exportanteil der Sande Stahlguss GmbH. „Wir sind bestrebt, diese Quote zu steigern“, geben die beiden Geschäftsführer Fred Menn und Holger Lau die Marschrichtung vor. Die Chancen dafür stehen gut. Viele Kunden unter anderem in Indien, China und Russland setzen immer mehr auf Gas- und Dampfturbinenteile „Made in Sande“. Zu den fünf bedeutendsten Spezial-Gießereien in Europa gehört das Unternehmen ohnehin schon – für den Bereich der Gas- und Dampfturbinen zählt Sande Stahlguss sogar weltweit zu den „Top 5“.

Das Unternehmen an der Sander Gießereistraße verfügt über ein eigenes Modellbaucenter, moderne Schmelz und Wärmebehandlungsöfen sowie über Manipulatortechnik und ein angeschlossenes Bearbeitungszentrum mit CNC-Technik. „Qualität ist ein permanenter Prozess“, so die Unternehmensführung, die deshalb großen Wert auf eine zuverlässige Gießtechnik legt, in die Erkenntnisse aus der computergestützten Erstarrungssimulation einfließen. Die Sande Stahlguss GmbH liefert ein vielfältiges Werkstoffprogramm an die verschiedensten Branchen. Gefertigt werden Einzelstücke bis zu 35 Tonnen Gewicht, wofür allein 55 Tonnen flüssiger Stahl vergossen wird.

Die Abmessungen können bis zu sechs Meter (Länge) sowie bis zu vier und drei Meter in der Breite bzw. in der Höhe betragen. Komplexe Anfertigungen können in mehreren Bauteilen durch Konstruktionsschweißen miteinander verbunden werden und bis zu 100 Tonnen wiegen.

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