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Die Fertigung stammt aus einer Hand

Tag der offenen Tür bei Sande Stahlguss - Vornehmlich Abnehmer in Europa und China

Von ANNETTE KELLIN

Jährlich werden rund 3000 Tonnen Gussteile weltweit verschickt. Zulieferer für Maschinen- und Schiffsbau.

SANDE - Zu einem Tag der offenen Tür hatte die Geschäftsleitung von Sande Stahlguss am Sonnabend die Mitarbeiter und ihre Angehörigen eingeladen. Rund 300 Besucher wurden durch die Werkshallen geführt und erfuhren allerhand Interessantes über den Traditionsbetrieb.

Bei Sande Stahlguss sind derzeit rund 180 Mitarbeiter tätig, davon 15 Auszubildende, weitere 45 Mitarbeiter bei einem zugehörigen Unternehmen in Varel, das sich mit der Fertigbearbeitung der Gussteile beschäftigt. Die Firma wurde bereits in den 1930er Jahren gegründet, ruhte dann nach dem Krieg eine zeitlang und nahm 1947 die Arbeit wieder auf. In den 1990er Jahren ging das Unternehmen in die Insolvenz, wurde dann von privater Hand gekauft und liegt seitdem in Familienhand von Jürgen (Senior) und Jens Haar (Junior).

Das Unternehmen fertigt hauptsächlich Gussteile für die Turbinentechnik, weiterhin ist es aber auch als Zulieferer für den Maschinenbau und den Schiffsbau tätig. Jährlich gehen rund 3000 Tonnen Gussteile auf die Reise in alle Welt, dabei werden vornehmlich Europa und China beliefert. Dabei wiegen die kleinsten Stücke rund 500 kg, die größten 45 Tonnen. Der Umsatz des Unternehmens beträgt zwischen 20 und 30 Millionen Euro im Jahr.

Originalartikel (PDF-Dokument)

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