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Sande Stahlguss GmbH – im Wandel der Zeit

1947 - Gründung der Gießerei, Herstellung von Grauguss. Überwiegende Gussfertigung für landwirtschaftliche Geräte sowie Ersatzteile für Anlagen und Maschinen

1955 - Verlagerung zum aufstrebenden Maschinen- und Schiffbau mit bis zu 600 Beschäftigten

1960 - Zunehmende Stahlgussfertigung für Schiff- und Maschinenbau sowie Krananlagen. Vorübergehende Produktion von Sphäroguss

1963 - Inbetriebnahme eines Lichtbogenofens. Konzentration auf die ausschließliche Produktion von Stahlguss

1965 - Aufnahme der Fertigung von Turbinengussteilen für die Firma Siemens

1985 - Anteil der Fertigung für den Turbinenbau ca. 50 %. Restliche Fertigung für Maschinen- und Schiffbau sowie weitere verschiedene Anwendungsgebiete

1993 - Konzentration auf know-how-intensive Einzelstückfertigung und Kleinstserien

1996 - Aufnahme der Herstellung von Gussstücken aus den hochlegierten Werkstoffen G-X12CrMoVW 10-1-1 und G-X12CrMoVNbN 9-1 für modernste Kraftwerkskomponenten. Einzelstückgewichte bis 21 t. Wanddicken bis 600 mm. Gesamtgewicht der gelieferten Gussteile bis dato: ca. 3.000 t

1997 - Inbetriebnahme des neuen Lichtbogenofens zur Herstellung von Gussstückgewichten bis 35 t

2002 - Weitere Erhöhung der Fertigungstiefe durch Investitionen in CNC-gesteuerte Großmechanik sowie Lieferung von anspruchsvollen fertig bearbeiteten Gusskomponenten für den Kraftwerksbau

2005 - Herstellung Al-freier, legierter und hochlegierter Stähle für den internationalen Markt

2006 - Umstellung des Härtemediums Öl auf Wasser-Polymergemisch. Inbetriebnahme der Chromitsandregenerierung und Reduzierung des Neusandanteiles um 75%

2007 - Herstellung von Bor-legierten Stählen für Dampfturbinenkomponenten

2008 - Inbetriebnahme einer modernen Formstoffregenerierungsanlage und Erweiterung der Gießhalle einschließlich Gießgrube für den Großguss

2009 - Inbetriebnahme der Hallenverlägerung des Schmelzbetriebes mit Gattierungslager. Beginn der Investitionsmaßnahmen zum Aufbau eines AOD-Konverters zur Herstellung von anspruchsvollen Gussstücken bis 45 t Gewicht höchstfester und kaltzäher Stahllegierungen

2010 - Inbetriebnahme des neuen AOD Konverters